Spritkosten senken: Das sind die Tipps und Tricks

Wie Sie Ihre Kraftstoffkosten reduzieren und etwas Gutes für die Umwelt und Ihren Geldbeutel tun erfahren Sie hier.

Spritkosten senken: Damit Sie an der Tankstelle jetzt nicht verzweifeln

Die Spritpreise in Deutschland rauschen von Rekord zu Rekord: Innerhalb weniger Wochen mussten sich Autofahrer sehenden Auges daran gewöhnen, wie die Anzeigetafeln an den Zapfsäulen rasant auf eine "2" vorneweg zusteuerten - und diese nun konsequent tragen. Angesichts von 2,24 Euro je Liter für Super E10 im bundesweiten Tagedurchschnitt und 2,37 Euro je Liter für Diesel steht nahezu jeder Autofahrer vor der Frage, wie er seine Spritkosten reduzieren kann. Lesen Sie in diesem Ratgeber, wie Sie Sprit sparen, indem Sie Ihren Verbrauch senken, und wie Sie Ihre Benzinkosten außerdem durch ein paar Verhaltensänderungen nennenswert drücken.

Warum sind die Spritkosten aktuell so explosionsartig gestiegen?

Dass Diesel aktuell mehr kostet als Benzin, liegt unter anderem an der starken Nachfrage nach Heizöl, das unter energetischen Gesichtspunkten mit Diesel durchaus vergleichbar ist.

Zum Vergleich: Im März 2021 lag der Dieselpreis bei 1,315 Euro je Liter, Super E10 kostete 1,454 Euro. Die Benzinkosten-Rechnung eines typischen Pkw mit 10.500 km Jahreslaufleistung und einem Verbrauch von acht Litern je 100 Kilometer liegt bei den aktuellen Preisen also 668 Euro über dem Vorjahreswert. Bei einem typischen Diesel (20.000 Kilometer pro Jahr, sechs Liter Verbrauch) fallen sogar 1276 Euro mehr an Spritkosten an.

Sprit sparen: Mit diesen Tipps senken Sie Ihren Verbrauch

Weniger Gewicht bedeutet weniger Benzinkosten

Räumen Sie Ihr Auto leer. Jedes Kilo Gewicht, dass Sie überflüssigerweise mit sich herumfahren, treibt Ihre Benzinkosten in die Höhe. Der ADAC hat ausgerechnet: 100 Kilogramm bedeuten bis zu 0,3 Liter Mehrverbrauch auf 100 Kilometer. Dachboxen und Fahrradträger verschlechtern zudem den Luftwiderstand.

Mit dem richtigen Reifendruck Sprit sparen

Prüfen Sie am besten einmal im Monat Ihren Reifendruck. Bereits 0,5 Bar weniger, als vom Hersteller empfohlen, lassen den Verbrauch um fünf Prozent klettern. Tipp: 0,5 Bar mehr erhöhen zwar nicht unbedingt den Fahrkomfort, können aber bis zu 0,2 Liter Benzinkosten auf 100 Kilometer sparen.

Spritkosten durch vorausschauendes Fahren senken

Der eigene Fahrstil bietet oftmals ein erstaunliches Sparpotential. So fallen durch eine rasche Beschleunigung beim Anfahren und ein zügiges Hochschalten in den nächsten Gang nachweislich weniger Benzinkosten an, als wenn Sie verhalten und langsam auf die Zielgeschwindigkeit zusteuern.

Umgekehrt macht es im Stadtverkehr keinen Sinn, permanent zu beschleunigen und wieder abzubremsen. Hier können Sie durch intelligentes und vorausschauendes Fahren ebenso Sprit sparen wie durch das Ausschalten des Motors an Ampeln, von denen Sie wissen, dass sie lange Rot anzeigen.

Klimaanlage öfter ausgeschaltet lassen

Jede Klimaanlage ist ein echter Benzinfresser. Wenn Sie also Sprit sparen möchten, schalten Sie die Kühlung wirklich nur im echten Bedarfsfall ein. Je nach technischer Ausführung schlägt ein Dauerbetrieb auf 100 Kilometer ansonsten mit bis zu zwei Litern Sprit und entsprechenden Benzinkosten zu Buche.

Spritkosten senken: Denken Sie doch mal über Mobilitätsalternativen nach

Eine der wirksamsten Möglichkeiten, langfristig Sprit zu sparen, ist es natürlich über ein kleineres Fahrzeug mit niedrigerem Benzinverbrauch, über einen Hybrid oder gar ein E-Auto nachzudenken. Nicht jeder ist allerdings in der Lage, sich so eine Anschaffung aus dem Stegreif leisten zu können. Gleichwohl gibt es durchaus weitere Optionen, mit denen die persönlichen Spritkosten gesenkt werden können.

Fahrgemeinschaften helfen, Sprit zu sparen

Oftmals ist es gar nicht so schwer, herauszufinden, wer tagtäglich die weitgehend identische Strecke zum Arbeitsplatz oder ins Büro hin und wieder zurückfährt. Fahrgemeinschaften helfen nicht nur, durch geteilte Benzinkosten das eigene Portemonnaie zu entlasten, sie schützen auch die Umwelt und das Klima.

Öffentliche Verkehrsmittel sind oft besser als ihr Ruf

Zumindest in den Ballungsräumen hat der öffentliche Nahverkehr in den letzten Jahren seine Attraktivität maßgeblich verbessert. Testen Sie doch probehalber einmal, ob die "Öffentlichen" für Ihre Bedürfnisse passen könnten, wenn Sie Sprit sparen möchten. Tipp: Informieren Sie sich im Internet über günstige Monats-Abos, denn es nützt wenig, wenn Sie zwar Benzinkosten sparen, aber dafür teure Einzelfahrscheine für den ÖPNV bezahlen müssen.

Mit Carsharing Spritkosten ganz vermeiden

Benötigen Sie nur gelegentlich ein Auto, weil Sie ansonsten auch mit dem ÖPNV ganz gut zurechtkommen würden, dann ist Carsharing die optimale Alternative zum eigenen Fahrzeug - und den damit verbundenen Spritkosten. Die Angebotsdichte hat inzwischen im großstädtischen Raum eine so komfortable Dichte erreicht, dass Sie praktisch jederzeit ein Auto in fußläufiger Nähe finden, das Sie kurzfristig mieten und nutzen können.

Sprit sparen und Fahrrad oder E-Scooter nutzen

Den größten Effekt beim Sprit sparen erzielen Sie natürlich, wenn Sie das Auto einfach mal stehen lassen und stattdessen das Fahrrad nehmen oder einen E-Scooter nutzen. So entstehen Ihnen nicht nur überhaupt keine Benzinkosten, Sie gönnen sich außerdem gesundheitsfördernde Frischluft und ein wenig Bewegung. Mit dem beginnenden Frühling spielt auch das Wetter mit.

Alle Tipps zum Sprit sparen schützen auch die Umwelt und das Klima

Auch wenn viele Autofahrer jetzt allein wegen der explodierenden Preise an den Zapfsäulen verstärkt darüber nachdenken, wie sie ihre Benzinkosten senken können: Jeder eingesparte Liter Kraftstoff und jeder nicht gefahrene Kilometer ist auch ganz praktischer Umweltschutz. Und der sollte am besten beibehalten werden - auch wenn sich die Spritkosten irgendwann wieder normalisieren.

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