Stand Up Board kaufen: Ab aufs Wasser, Paddel los!

Wie viel kostet ein SUP Board? Der angesagte Wassersport im Kostencheck.

SUP – Erlebe den Fun-Sport des Sommers

Mai 03, 2021

Lesedauer: 0 Minuten

Stand Up Paddling, kurz SUP, ist der ultimative Outdoor-Sport im Sommer. Ob auf Kanälen, Flüssen oder Seen – überall sind Paddler auf ihren Boards unterwegs. Und der Wassersport wird jedes Jahr beliebter. Denn er trainiert nicht nur den ganzen Körper und ist leicht erlernbar. Der Sommersport macht auch die Umgebung aus einer neuen Perspektive erlebbar und sorgt für reichlich Spaß und Erholung. Doch wie viel kostet ein SUP Board? Welche Unterschiede gibt es und welches Stand Up Paddle Board eignet sich für Anfänger? In unserem Kaufratgeber beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um den angesagten Fun-Sport.

Welches SUP Board passt zu mir?

In den letzten Jahren boomte der Verkauf von SUP Boards. Das Angebot ist heute dementsprechend groß. Es gibt unzählige Hersteller und Marken, verschiedene Boardtypen, Einsatzgebiete und Preisklassen. Dabei den Überblick zu behalten und das für sich richtige Board zu finden, ist gerade für Anfänger nicht einfach. Unser SUP Board Ratgeber gibt Ihnen einen ersten Überblick:

Ihr Skill Level – vom Anfänger bis zum Profi

Haben Sie bereits Erfahrungen im Stand Up Paddling gesammelt? Oder waren Sie bislang noch nicht mal in der Nähe eines SUP Boards? Ob Einsteiger, geübter Paddler oder Profi – für jeden Kenntnisstand gibt es das perfekte Board. Schätzen Sie Ihre Erfahrungen und Fähigkeiten bei Ihrer Boardsuche also realistisch ein.

Sicherheit beim SUP

Die Wahrscheinlichkeit ins Wasser zu fallen, ist zwar nicht so groß, wie Sie vielleicht denken. Eine wesentliche Grundvoraussetzung beim Stand Up Paddling ist jedoch, dass Sie schwimmen können. Als Anfänger kann es durchaus vorkommen, dass Sie Ihre Balance verlieren. Auch den Weg zum Ufer sollten Sie nie unterschätzen. Paddeln Sie im Wasser immer nur so weit hinaus, wie es Ihre Kondition und Schwimmfähigkeiten erlauben.

Boardtypen – aufblasbares SUP oder Hardboard?

Stand Up Paddle Boards gibt es in zwei Varianten: aufblasbar oder fest. Ersteres, auch Inflatable SUP Board genannt, ist platzsparend und erleichtert die Lagerung und den Transport. Es passt in jedes Auto und findet sogar zusammengerollt in Ihrem Rucksack Platz. Die Vorzüge des praktischen Boards machen es seit Jahren zum Verkaufsschlager. Vor allem Einsteiger greifen gerne auf ein „iSUP“ zurück, da sie auch sehr stabil und robust sind. Zudem ist die Verletzungsgefahr bei einem Sturz vom Board aufgrund des Materials gering. Die feste Boardvariante verwenden insbesondere fortgeschrittene Paddler, die oft auch über eine Lagermöglichkeit direkt am Wasser verfügen.

Einsatzgebiete von Stand Up Paddle Boards

SUP Boards sind für unterschiedliche Einsatzgebiete konzipiert und unterscheiden sich in ihren Eigenschaften, wie in Wendigkeit, Standfestigkeit und Geschwindigkeit. Bei der Auswahl eines SUP Boards sollten Sie daher erstmals die Aktivität festlegen, die Sie mit dem Sportgerät planen. Grundsätzlich sind vier Einsatzgebiete zu unterscheiden: Touring, Fitness, Race und Surf.

SUP Board Einsatzgebiet Besonderheiten Kenntnisse Preis
Touring Board für längere Touren und Strecken lang und breit; Platz für Gepäck Anfänger bis Profi 300 bis 2.000 €
Fitness Board für Yoga- und Pilates Kurse kippsicher und stabil; zusätzliche Features, wie Halterung für Paddel Anfänger bis Profi 400 bis 1.000 €
Race Board für hohe Geschwindigkeiten lang und schmal geübt bis Profi 700 bis 2.000 €
Surf Board für Wildwassertouren und Wellen klein und wendig fortgeschritten bis Profi 500 bis 1.800 €

Das Allround SUP Board

Mittlerweile gibt es auch zwischen den klassischen Boardtypen viele Überschneidungen. Das ovale Allround Board zum Beispiel eignet sich für verschiedene Zwecke und ist für Paddler perfekt, die sich nicht auf ein spezielles Einsatzgebiet festlegen möchten. Einsteiger greifen sehr gerne auf diesen Boardtypen zurück, um das Stand Up Paddling zu erlernen. Die Kosten für den Allrounder liegen zwischen 300 und 1.500 Euro.

Tipp: SUP Boards vor dem Kauf ausgiebig testen

Probieren Sie die unterschiedlichen Boards oder Ihren Favoriten vor dem Kauf bei einem SUP Board Verleih aus. Bei einer Testfahrt können Sie am besten beurteilen, welches Board zu Ihnen und Ihren Vorstellungen passt. Die Boards sind in der Regel stundenweise zu mieten. Für eine zweistündige Testfahrt müssen Sie durchschnittlich 30 Euro bezahlen. Für SUP Einsteiger empfiehlt sich ein Schnupperkurs, in dem sie auch die wichtigsten Handgriffe erlernen. Ein Anfängerkurs kostet pro Stunde 30-40 Euro

Wie viel kostet ein gutes SUP Board?

SUP Boards gibt es in nahezu allen Preisklassen. Für ein Board können Sie 300 Euro oder auch bis zu 2.000 Euro ausgeben. Die Frage aller Fragen lautet daher oft: Ist teuer gleich besser? Die Antwort: Ja! Der Preis hängt unmittelbar mit der Qualität und Langlebigkeit eines Boards zusammen. Wenn Sie Ihr Sportgerät also regelmäßig verwenden wollen, sollten Sie etwas mehr Geld ausgeben.

Material und Qualität bestimmen den Preis

Aufblasbare SUP Boards sind wesentlich günstiger als die festen Varianten. Der Grund dafür liegt nicht in der Qualität und Langlebigkeit, sondern im Materialeinsatz: Im festen Board sind viel mehr Materialien verbaut als bei der aufblasbaren Variante, was es in der Herstellung teurer macht. Die Verarbeitung spielt aber auch bei dem Inflatable SUP Board eine Rolle: Je höher der Preis, desto besser ist das Board. Teure SUP Boards sind viel robuster und leichter als ihre günstigen Mitstreiter.

No-Name oder Marke?

Die Ausrüstung von bekannten SUP Marken ist oft teuer. Im Gegensatz zu neuen oder unbekannten Marken verfügen diese in der Regel über eine jahrelange Erfahrung in der Herstellung von SUP Boards. Am besten informieren Sie sich vor dem Kauf über die unterschiedlichen Marken und lesen Bewertungen und Erfahrungsberichte von SUP Sportlern. Denn nicht selten versteckt sich hinter einem No-Name Produkt auch eine bekannte Marke und nicht alle unbekannten SUP Marken sind automatisch schlechter.

Drei Preisklassen für SUP Boards

Grundsätzlich sollten Sie von drei Preisklassen ausgehen: Günstige Boards finden Sie schon unter 500 Euro. Hier steht der niedrige Preis aber oft vor Qualität und Leistung. In der mittleren Preisklasse finden Sie hingegen solide und langlebige Boards, die auch komfortabler und leichter sind. Die Boards aus dieser Preisklasse erhalten Sie für 500 bis 1.000 Euro. Hochqualitativ und in ihrer Bauart unschlagbar leicht sind in der Regel Boards über 1.000 Euro.

Stand Up Paddle Zubehör

Bei der Suche nach dem richtigen Board sollten Sie immer auf das Gesamtpaket achten. Welches Zubehör ist im Preis enthalten? Sind Paddel, Rucksack und Pumpe im Angebot inbegriffen? Oft werden die SUP Boards mit umfangreichen Zubehör angeboten. Wenn nicht, müssen Sie dafür zusätzlich Geld einplanen. Zum Beispiel kostet ein hochwertiges Paddel aus leichten Materialien wie Carbon oder Fiberglas zwischen 100 und 300 € und eine qualitative Handpumpe bis zu 90 €.

Stand Up Paddle finanzieren: Große Wünsche und knapp bei Kasse?

Bei dem Kauf eines SUP Boards gibt es einiges zu beachten. Als Einsteiger sollten Sie unterschiedliche Angaben und Empfehlungen einholen. Denn ein SUP Board sollte eine gut überlegte Investition sein. Auch wenn Sie in der Regel mit einer kostspieligen Ausrüstung länger Freude haben, reicht es für manche Einsteiger erstmal aus, sich ein Board zwischen 400 und 600 Euro zuzulegen. Aber trauen Sie sich nicht zu wenig zu. Bleiben Sie dem Sport treu, werden Sie schnell besser und es lohnt sich ein viel hochwertigeres Board zu kaufen. Viele erfahrene Stand Up Paddler schaffen sich im Laufe der Zeit ein teures, spezialisiertes SUP Board an.

Ob Anfänger, geübter oder professioneller Paddler - wenn es mit Ihrem Wunsch finanziell eng wird, helfen wir Ihnen gerne weiter. Santander bietet flexible Kredite für jedes Wunschboard. Beantragen Sie den Santander BestCredit einfach bequem von zu Hause aus.

SUP Board: Auf was muss ich achten?

  • Schätzen Sie Ihre Erfahrungen und Kenntnisse realistisch ein.
  • Überlegen Sie, auf welchem Gewässer Sie das SUP Board hauptsächlich nutzen wollen.
  • Planen Sie die Aktivitäten, die Sie auf dem Wasser machen wollen. Wollen Sie mit Ihrem Board lange Touren fahren oder an einem Yoga- oder Pilateskurs teilnehmen?
  • Klären Sie, ob Sie über eine Lagermöglichkeit am Wasser verfügen oder ob Sie das Sportgerät oft transportieren müssen.
  • Informieren Sie sich über unterschiedliche Marken und holen Sie verschiedene Meinungen von erfahrenen Paddlern ein.
  • Testen Sie Ihren Favoriten bei einem Verleih oder Stand Up Paddling Kurs.
  • Achten Sie auf das notwendige Zubehör und suchen Sie nach passenden Angeboten.
  • Finanzieren Sie, wenn nötig, Ihr Wunschboard mit dem Santander BestCredit .